Das Radeln macht tierisch Spaß. Der körpereigene Memory-Effekt hat sich mal wieder am dritten Tag selbst aktiviert und die Beinchen wissen jetzt wieder, wie das nochmal ging mit dem pedalieren.
Mit jeder Etappe wird es schöner, idyllischer, ländlicher. Die Straßen sind super, wenig Verkehr. Ab und zu müssen wir allerdings auch Autobahn fahren. Das darf man hier in Thailand als Radfahrer, und das ist auch kein Problem, die Autos halten 5 Meter Abstand. Wir sind eine riesige Gruppe mit 25 Fahrern, zwei Guides und zwei Begleitfahrzeugen. Wir kommen uns vor wie die Fahrer der Tour de France: wenn die Wasserflasche leer ist, braucht man die nur hochzuhalten, der Wagen fährt ran und gibt neu. Plattfüße werden von den Jungs behoben, wenn wir essen stellt jemand die Schaltung ein, wenn nötig. Wenn wir am Hotel ankommen, brauchen wir nur Rad, Helm und Schuhe von uns zu schmeissen und unsere Schlüssel in Empfang zu nehmen. Gepäck wird gebracht, wir gehen meist gleich zur Massage. Eine Stunde Massage zählt auch eher als kürzere Einheit, zwei Stunden bringen auch einfach viel mehr. Heute ist Ruhetag. Ein paar Streber fahren trotzdem noch Rad, aber die meisten gammeln am Pool, während die Guides sich darum kümmern, dass unsere Wäsche gewaschen wird. Das ist auch sehr angemessen, bei den 32 Grad hier braucht man schließlich ne Menge frischer Trikots. Morgen steht mit 140 km die längste Etappe an. Alle anderen Etappen waren bisher 70 bis 120 km lang. Wir kommen mittlerweile auch in welliges Gelände und morgen erwartet uns auch tatsächlich der erste amtliche Berg. Alles in allem eine echte geile Tour bisher. Für Nachmacher: www.siambiketours.com
Was soll das ??
Urlaubsgrüße per Post kommen natürlich auch, aber per Blog ist das Urlaubsgeschwatze für die Daheim-Gebliebenen sicher besser zu ertragen.
Der grobe Plan:
Hamburg -> Dubai, nächtigen, Dubai -> Bangkok, nächtigen, Bangkok -> Hanoi: Endlich da, hoffentlich Donnertag morgen (13.01.2011)Dann die komplette Ostküste bis HCMC, über den Mekong nach Phnom Penh, Angkor, dann wieder Bangkok, Monster treffen und per Radl gen Phuket, abhängen auf PhiPhi und Co und westwärts Ende Februar
Donnerstag, 10. Februar 2011
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Hi, hab Dein Blog jetzt erst "gefunden", toll, das so mitzuerleben :-) Schade, dass Du in Vietnam Pech mit dem Wetter hattest, wir haben damals in der Ha Long Bucht auch so schwimmende Dörfer gesehen wie Du im Mekong-Delta (http://www.flickr.com/photos/axeolotl/1963389965/in/set-72157602889409732/ ). Interessant, das mit der Tour de France, wo gerade Thailand doch keine französische Kolonie war! ;-)
AntwortenLöschenGrüße ans Monster,
Axel