Es folgen eine Nacht auf Ko PhiPhi und fünf aus Ko Lanta, der letzten Station. Auf Ko Lanta freuen wir uns am allermeisten darauf, endlich mal nicht jeden Tag umziehen zu müssen. Entsprechend sorgsam wir das Domizil ausgesucht, ein nettes Bungalöchen am äußersten Südzipfel der Insel. Die Anreise per Pick-Up-Ladefläche ist lang und fast schmezhaft bei den hiesigen Straßenverhältnissen. Jetzt verstehen wir auch, warum keiner den Job haben wollte, uns die 20 km Dirt-Road runter zu fahren. Wir kommen bei Sonnenuntegang an und sind entsprechend sauer, als wir erfahren, dass die Reservierung nicht geklappt hat und die Herrschaften "Fully-booked" sind. Und das mitten in der Pampa im Dunkeln. Wir müssen improvisieren, ziehen am nächsten Tag wieder um in ein anderes nettes Dörfchen. Pustekuchen, trotz telefonischer Reservierung abermals "fully-booked", wir müsen wieder eine Nacht woanders überbrücken, die Thais helfen beim improvisieren. Wenn Thailänder Deutsche wären, dann wären es wohl Kölner: Et hätt noch immer joot jejange...
Abgesehen von Ulis Unpässlichkeit ist das das Einzige, das in 6 Wochen Urlaub mal nicht geklappt hat. Keine schlechte Bilanz.
Nun sind wir aber tatsächlich für die verbleibenden drei Nächte am Ort unserer Wahl angekommen. Eine Robinson-Crusoe-Hütte nach seinem ersten Versuch, mitten auf dem "Privat-Strand", nicht mehr als ein Zelt aus Bambus mit Bananenblatt-Dach, auf der Veranda baumeln wir in der Hängematte, welche je nach Tide unglaubliche 8-15 Meter vom Meer entfernt ist.
Unser Nachbar ist ein Tatort-Komissar, den hat Uli sofort treffsicher erkannt, als wir zusammen schnorcheln sind vor einer Insel, deren Strand definitiv aus weißem Mehl besteht!
Das Monster ist leicht unpässlich. Ich hatte eigentlich schon alle Alarmglocken an, als es gestern Abend das Bier und heute Morgen den Kaffee verweigert hat. Als dann noch Magen-Probleme und erhöhte Temperatur dazu kommen, begleitet von Gewimmer über Kopf- und sonstigen Schmerzen, krame ich die Malaria-Stand-By-Medikation raus, bereit, sofort verabreicht zu werden, sollte die 38 Grad Marke überschritten werden. Das ist bislang aber noch nicht passiert.
Was soll das ??
Urlaubsgrüße per Post kommen natürlich auch, aber per Blog ist das Urlaubsgeschwatze für die Daheim-Gebliebenen sicher besser zu ertragen.
Der grobe Plan:
Hamburg -> Dubai, nächtigen, Dubai -> Bangkok, nächtigen, Bangkok -> Hanoi: Endlich da, hoffentlich Donnertag morgen (13.01.2011)Dann die komplette Ostküste bis HCMC, über den Mekong nach Phnom Penh, Angkor, dann wieder Bangkok, Monster treffen und per Radl gen Phuket, abhängen auf PhiPhi und Co und westwärts Ende Februar
Sonntag, 20. Februar 2011
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